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Gina Lisa Lohfink ist ein deutsches Model.

LebenBearbeiten

Lohfinks Eltern trennten sich, als sie zwei Jahre alt war. Mit 12 zog sie zu ihrer Großmutter. Nach ihrer Schulzeit in der Einhardschule Seligenstadt absolvierte Lohfink eine Ausbildung zur Arzthelferin und arbeitete nebenbei in einem Fitnessstudio und in einem Behindertenheim. Sie gewann diverse regionale Schönheitswettbewerbe, bis sie 2008 bei "Germanys Next Topmodel" teilnahm.

Vor GerichtBearbeiten

2008 erschien ein Amateurporno mit Aufnahmen von Lohfink und ihrem vormaligen Partner Yüksel D., der über zehn Millionen Mal heruntergeladen wurde. Lohfink gibt an, mit der kommerziellen Veröffentlichung der privat gemachten Aufnahmen nicht einverstanden gewesen zu sein. Versuche, die Verbreitung des Videos und die Berichterstattung darüber zu unterbinden, seien nicht erfolgreich gewesen.

Im Sommer 2012 wurde ein Video verbreitet, das Lohfink beim Sex mit zwei Männern zeigt. Später wurden weitere Videosequenzen auf einem Handy als Beweismittel sichergestellt; nur ein Teil der insgesamt 12 Sequenzen sind als Videoclip im Internet zu finden.

Lohfink erstattete gegen die Männer Anzeige und behauptete, sie habe die Vermutung, mit K.-o.-Tropfen betäubt und vergewaltigt worden zu sein. Die Männer erhielten Strafen aufgrund widerrechtlicher Verbreitung der Videoaufnahmen. Der Vorwurf der Vergewaltigung und sexuellen Nötigung wurde im folgenden Gerichtsverfahren vor dem Amtsgericht Tiergarten jedoch von der Staatsanwaltschaft fallen gelassen. Ein toxikologisches Gutachten hatte anhand des sichergestellten Videomaterials und der Aussagen von Lohfink keine Anhaltspunkte für die Verabreichung von K.-o.-Tropfen ergeben.Der Gutachter beschrieb Lohfink als wach, aktiv, orientiert. Auch bei den sexuellen Handlungen konnte er keine Störung der Wachheit, der körperlichen Koordination oder der Orientierung feststellen

Lohfink erhielt daraufhin aufgrund falscher Verdächtigung nach StGB §164 der zwei Männer einen Strafbefehl in Höhe von 60 Tagessätzen je 400 Euro (24.000 Euro). Gegen diesen legte Lohfinks Anwalt Einspruch ein. Die von Lohfink beschuldigten Männer stellten gegen sie Strafanzeige wegen Verleumdung und Beleidigung. Im Amtsgericht Tiergarten wurde sie am 22. August 2016 zu einer Geldstrafe in Höhe von 80 Tagessätzen je 250 Euro (20.000 Euro) wegen falscher Verdächtigung verurteilt.

DschungelBearbeiten

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